
Die Ermittlungen zum gescheiterten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle führen direkt zur russischen Militärgeheimdienstbehörde GRU. Geheimdienstdokumente, auf die die Welt am Sonntag verweist, nennen einen mutmaßlichen GRU-Offiziellen als logistischen Koordinator der Aktion.
Laut den Unterlagen wird ein GRU-Mitarbeiter als Verantwortlicher für die operative Planung und Durchführung des Anschlags identifiziert. Die Ermittler gehen davon aus, dass dieser als Logistikverantwortlicher fungierte.
Die Verdachtsmomente gegen die GRU verdichten sich weiter: WDR, NDR und die Süddeutsche Zeitung bestätigen, dass der Geheimdienst nicht nur für den Drohnenangriff, sondern auch für mehrere Sabotageakte in den vergangenen Jahren verantwortlich gemacht wird.