
Der Heizölhändler Marc Tiebes verzeichnet im Spätsommer 2026 eine ungewöhnlich geringe Nachfrage: Statt wie üblich 3.000 Liter pro Bestellung werden nur noch etwa 1.500 Liter geordert.
Kundin Ute Horsten, die wegen der bevorstehenden Heizsaison bereits jetzt nachkaufen musste, fürchtet weitere Preiserhöhungen – obwohl sie zuvor mit sinkenden Kosten gerechnet hatte.
Energiespezialist Georg Eble vom Energie-Informationsdienst (EID) führt die hohen Preise auf blockierte Ölrouten im Hormus-Golf zurück, die durch den Iran-Krieg verursacht werden.
Der Branchenexperte Oliver Klapschus von Heizöl24 warnt vor einem massiven Nachfrageanstieg im Herbst, da die Lagerbestände aktuell niedriger seien als je zuvor.