
Das deutsche Verteidigungsbudget für 2027 steigt auf 109,7 Milliarden Euro – ein Anstieg von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Defensiminister Boris Pistorius räumte im Bundestag ein, dass die Summe von 140 Milliarden Euro – wie von einigen gefordert – eine sorgfältige Begründung erfordere.
Pistorius betonte zugleich, dass Drohnen zwar Schlachten entscheiden können, aber keinen Krieg – ein Hinweis auf die Grenzen technologischer Aufrüstung.
Etwa die Hälfte des Budgets fließt laut Pistorius in neue Technologien, etwa für hochtechnisierte Komponenten in Panzern und Fregatten.
Kritik kam von der SPD: Andreas Schwarz warnte bereits im Juni vor überhöhten Preisen bei Bundeswehr-Aufträgen und zitierte: ‚Andere Preise werden fällig, wenn der Kunde die Bundeswehr ist.‘