
AfD-Chefin Alice Weidel und CDU-Vorsitzender Friedrich Merz trafen sich drei Tage nach dem historischen Wahlsieg der AfD über die bisher regierende CDU in Sachsen-Anhalt im Bundestag.
Merz räumte im Gespräch mit Weidel ein, dass in der Energiepolitik der vergangenen zehn Jahre Fehler gemacht wurden.
Gleichzeitig erinnerte er Weidel daran, dass die AfD in Sachsen-Anhalt keine absolute Mehrheit erreichte und damit auf Koalitionspartner angewiesen bleibt.
Merz kritisierte die AfD zudem als zerstörerische Kraft und warf ihr eine Nähe zu Russland vor.
Als erste Rednerin im Generaldebatt des Bundestags nutzte Weidel die Gelegenheit, um ihre Position als stärkste Oppositionspartei zu unterstreichen.