Mann mit selbstgebauten Raketenwerfern festgenommen

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Ein 48-jähriger Mann wurde im Rahmen einer großangelegten Polizeiaktion am 10. September 2026 nahe dem Kraftwerk Weisweiler in Aachen festgenommen. Der Verdächtige hatte selbstgebaute Raketenwerfer und Raketen eingesetzt, um über Hochspannungsleitungen zu schießen und so Kurzschlüsse auszulösen.

Durch seine Angriffe kam es zu mindestens zwei Kurzschlüssen, die zwei Kraftwerke abschalteten. Die Sabotageversuche richteten sich gezielt gegen die Strominfrastruktur, ohne dass es zu Schäden an der Bevölkerung kam.

Laut Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministers Reul (CDU) plante der Festgenommene, seine Angriffe nach der Verhaftung fortzusetzen. Die Ermittlungen ergaben zudem, dass in seinem Wohnmobil ein Notizbuch mit über 160 handschriftlich aufgelisteten potenziellen Sabotagezielen gefunden wurde.

Ein Haftbefehl des Landgerichts Aachen liegt vor, der Verdächtige befindet sich in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat die Ermittlungen wegen der Sabotageakte gegen das Stromnetz in mehreren Bundesländern übernommen.